" Die Aufmerksamkeit wird bei Kindern von Hirnbereichen wie Limbisches System und Thalamus gesteuert. Diese Hirnbereiche sind direkt mit dem Hörsinn verbunden. Durch das Gehör nutzen wir die Möglichkeit Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit zu erhöhen.

Nach unseren Erfahrungen ist Logopädie, Sprachtherapie, Ergotherapie, Lerntherapie, Psychomotorik, Nachhilfe... erst erfolgreich, wenn die Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit ausreichend entwickelt ist." (Uwe Minniung, Audiva)

Insbesondere bei auditiven Verarbeitungsstörungen kann die daraus resultierende Mehrbelastung leicht zu AD(H)S-Symptomen führen, auch wenn im medizinischen Sinn keine Schwerhörigkeit vorliegt.

Das von uns verwendete Hörwahrnehmungstraining wird unter Anderem eingesetzt bei

  • ADS / ADHS
  • Sprach- und Sprechstörungen
  • Hyperakusis (Geräuschempfindlichkeit)
  • Auditiver Reizfilterschwäche
  • Auditiven Reizverarbeitungsschwächen
  • Tinnitus
  • Hörsturz
  • Aphasie
  • Auditiv bedingten Stressreaktionen
  • Zur Vorbeugung von Schwerhörigkeit, Hörsturz und Tinnitus

Mittels des HörWahrnehmungsTrainings können insbesondere folgende Funktionen gestärkt werden:

  • Vernetzung der beiden Gehirnhälften (Hemisphären)
  • Auditive Merkfähigkeit
  • Geräuschortung
  • Geräuschdifferenzierung
  • Ordnungsschwelle lateral/Zeitordnung
  • Auditive Fusionsschwelle
  • Auditiv-Visuelle Intermodalität
  • Tonhöhenunterscheidung
  • Auditive Stresstoleranz
  • Konsonantenwahrnehmung
  • Naturwahrnehmung (Wasser, Vogelgezwitscher,...)
  • Neurotransmitterproduktion durch Anregung des Gehirns

Weiterführende Information